Aktuell läuft im Historischen Rathaus in Meppen bereits die dritte Aufführungsserie von „Bis nach Meppen – Das Klassentreffen“. Bis Ende April 2026 wird das immersive Musical seit seiner Premiere im Jahr 2023 insgesamt 25 Mal aufgeführt worden sein.
Das Besondere an diesem Theaterabend ist, dass das Publikum von Anfang an mitten ins Geschehen eintaucht: Alle Gäste werden Teil des Klassentreffens des Abschlussjahrgangs von 1969. Dieses außergewöhnliche Konzept ermöglicht es den Besuchern, direkt vor Ort in die Geschichte rund um die Amerikanerin Emma einzutauchen – ein Erlebnis, das in Meppen einzigartig ist. Schon nach wenigen Minuten vergisst man, dass man sich überhaupt in einem Musical befindet. Entwickelt wurde diese Idee von dem Osnabrücker Regisseur, Szenografen und Illustrator Lars Linnhoff, der das Stück auf Basis einer Idee von Jens Menke und Michael Potthast zu dem heutigen „Klassentreffen“ weiterentwickelt hat. Die Liedtexte stammen von Florenz Potthast.
Im Saal der Restobar im Historischen Rathaus erwartet das Publikum ein Abend voller Überraschungen, emotionaler Momente und viel Humor. Dafür sorgt vor allem das engagierte Ensemble aus Darstellerinnen und Darstellern der Region. Die Organisatorinnen des Klassentreffens – Paula (Birgit Schulz), Hedwig (Ulla Kleinlosen) und Lisbeth (Maria Husmann) – ziehen die Gäste bereits bei der Begrüßung in ihren Bann und haben den Ablauf des Abends bis ins Detail geplant. Selbst ihre Nachbarin Julia (Marion Rütten) wurde als Servicekraft eingebunden. Zunächst scheint alles reibungslos zu funktionieren – bis die Amerikanerin Emma (Beatrix Meyer) gemeinsam mit ihrer Tochter Sophia (Amelie Thole) erscheint und die Situation eine unerwartete Wendung nimmt. Als dann auch noch Heinz (Hermann Aehlen) verspätet eintrifft und seine Lieder zusammen mit Maria (Julia Sanchez-Haas), begleitet vom Pianisten Fabian Lacina, zum Besten gibt, gerät der Ablauf zunehmend durcheinander.
Ob das Geheimnis, das Emma aus Amerika nach Meppen geführt hat, am Ende gelöst werden kann? Und was steckt eigentlich hinter dem Titel „Bis nach Meppen“? Diese Fragen lassen sich nur gemeinsam mit den Gästen des (bei allen Aufführungen ausverkauften) „Klassentreffens“ beantworten – noch bis Ende April.
Eines steht jedoch fest: Auch nach den erfolgreichen Spielzeiten 2023 und 2024 ist es dem Ensemble erneut gelungen, einen Abend zu schaffen, der den Besucherinnen und Besuchern der aktuellen, heiß begehrten Aufführungsserie noch lange in Erinnerung bleiben wird.

